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Die Schweiz
Die Schweiz
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Die Schweiz ist eines der kleinsten Länder
Europas mit einer Fläche von 41'293 Quadratkilometern, in deren Kern
sich die Alpen befinden. 1'858 Kilometer lange Grenzen verbinden die
Schweiz mit Frankreich im Westen, Deutschland im Norden, Liechtenstein
und Oesterreich im Osten sowie Italien im Süden.
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Die zentrale Lage
zwischen den grossen kontinentalen Kulturen, verbunden mit der
Herrschaft über die Alpenpässe, machte die Schweiz zum klassischen
Transitland, durch welches Güter von Ost nach West und von Nord nach Süd
bis heute verschoben werden. Die Schweiz ist eine europäische
Wasserscheide, mit Flüssen in alle vier Himmelsrichtungen, welche die
Quelle von Rhein, Rhone und einigen Donauzuflüssen bilden. 140 Gletscher
und rund 1'500 Seen machen die Schweiz zur Wasserburg Europas. Zweiter
bedeutender Bergzug ist der Jura, der sich von der Region Basel entlang
der Westgrenze der Schweiz bis nach Genf erstreckt. Zwischen ihm und den
Alpen liegt das Mittelland; südlich der Alpen liegen das Tessin und
einige Täler Graubündens. Höchster Punkt ist die Dufourspitze im Monte
Rosa-Massiv mit 4'634 Meter Höhe, tiefster Punkt der Lago Maggiore auf
193 Meter.
Sieben Millionen Einwohnerinnen
und Einwohner
Entsprechend der geographischen ist auch die klimatische Vielfalt gross:
im Westen dominieren ozeanische Einflüsse, im Osten kontinentale, im
Norden treffen arktische Luftmassen, im Süden warm-feuchte regelmässig
ein. Besonders in den Alptälern wirkt der Föhn, ein trockener, warmer
Wind, der für beachtliche Stürme, aber auch für Stimmungsschwankungen
verantwortlich gemacht wird.
Aufgrund des unwirtlichen Alpenraums konzentriert sich ein Grossteil des
Lebensraums der Bevölkerung auf das Mittelland, welches auch intensiv
landwirtschaftlich genutzt wird, und auf die Städte, von denen Zürich,
Genf, Basel, Bern und Lausanne die grössten sind. Von den rund sieben
Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern sind 20 Prozent Ausländer; wobei
es Kantone, wie beispielsweise Basel-Stadt, mit Anteilen bis zu 30
Prozent gibt.
Vier Landessprachen
Vier Nationalsprachen werden in der Schweiz gesprochen, am meisten
Deutsch, gefolgt von Französisch, Italienisch und Rätoromanisch, eine in
den Alpen um ihr Überleben ringende, uralte Spielart des Lateins.
Dominierende Religionen sind der Protestantismus und der Katholizismus,
letzterer mit einem etwas höheren Anteil an der Gesamtbevölkerung.
23
Kantone
Die Schweiz ist in 23 Kantone gegliedert, von denen drei in Halbkantone
geteilt sind: Ob- und Nidwalden; Appenzell Inner- und Ausserrhoden sowie
Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Schweizer Hauptstadt ist Bern, die
grösste Stadt aber ist Zürich.
Im Vergleich der 26 (Halb-)Kantone weist Basel-Stadt zwei Besonderheiten
auf: Zum einen ist Basel-Stadt einer der sechs Halbkantone, welcher nur
einen Vertreter in die zweite nationale parlamentarische Kammer, den
Ständerat entsenden kann, zum andern rückt er durch die beinahe
organisatorische und territoriale Deckungsgleichheit seiner grössten
Gemeinde, der Stadt Basel, mit dem Kanton in die Nähe eines
Stadtstaates.
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