Dampfschiffe auf Schweizerseen

 

                                                

Auf sechs Schweizer Seen verkehren noch 15 Dampfschiffe: auf dem Genfersee fünf, auf dem Thuner- und Brienzersee je eines, auf dem Vierwaldstättersee deren fünf, auf dem Zürichsee zwei und auf dem Greifensee eines. Ein restauriertes Dampfschiff befährt zudem den Bodensee, Nachdem man lange Zeit den Dampfschiffen keine Zukunft mehr gab und sie verschrottete, kam es in den 70er Jahren zum Umdenken. Ausgehend von der einmaligen Vierwaldstättersee-Flotte begann man, durch den Einsatz vieler Dampfschiffsbegeisterten angespornt, die noch vorhandenen Dampfschiffe zu restaurieren. Es ist vorgesehen, auf dem Genfersee auch die drei übrigen seinerzeit dieselelektrifizierten Dampfschiffe mit neuen Dampfmaschinen auszustatten.

                                                  Zürichsee - Dampfschiffe

                                          

                                                

                                                                               DS Stadt Zürich

                                         

                                                           Typ: Zweideck-Salon-Dampfschiff
                                                           Baujahr: 1909
                                                           Leistung: 368 kW / 500 PS
                                                           Länge: 59.1 m
                                                           Breite: 13.1 m
                                                           Passagiere: 750                                  

                                                                         DS Stadt Rapperswil        

                                      

                                                               Typ: Zweideck-Salon-Dampfschiff
                                                                Baujahr: 1914
                                                                Leistung: 368 kW/500 PS
                                                                Länge: 59.1 m
                                                                Breite: 13.1 m
                                                                Passagiere: 750

Lage
Nördlichster Punkt: N 47°21‘3 E 008°32‘0 bei Zürich, Bellevue
Südlichster Punkt: N 47°11‘3 E 008°50‘8 zw. Lachen und Altendorf
Östlichster Punkt: N 47°13‘2 E 008°56‘5 bei Schmerikon
Westlichster Punkt: N 47°20‘9 E 008°31‘9 ZSG-Werft in Wollishofen

Mittlerer Wasserstand: 405,95 müM
Höchster Wasserstand (gemessen im Jahre 1876): 407,48 müM

Ausdehnung
Uferlänge: 87,60 km
Distanz Zürich – Rapperswil: 28,50 km
Distanz Rapperswil – Schmerikon: 11,00 km
Distanz Zürich – Schmerikon: 39,50 km
Fläche gesamt: 88,66 km2
Breiteste Stelle zwischen Stäfa und Richterswil: 3,85 km
Tiefste Stelle zwischen Herrliberg und Oberrieden: 143,00 m

Die Ufer des Zürichsees dürfen zu Recht als eine Art Vorgarten der Stadt Zürich und der anliegenden Seegemeinden bezeichnet werden. Dank dem milden Klima sind sie zumindest teilweise mit entsprechend südländischer Flora gesegnet. Vor der Stadt Zürich liegen schöne Villenvororte, und an den Gestaden des Sees erstrecken sich fruchtbare Weinanbaugebiete. Föhnige Wetterlagen bieten auch eine wundervolle Sicht auf die Glarner Alpen.

Die Schiffahrt auf dem Zürichsee dürfte etwa so alt sein wie die Besiedlung seiner Ufer. Auf den Inseln Lützelau und Ufenau sind Besiedlung und Besitz im 8. Jahrhundert aktenkundig geworden. Jungsteinzeitliche Pfahlbaufunde beweisen aber, dass schon um 4000 v. Chr. Menschen am Zürichsee lebten. Grosse Bedeutung hatte der Schiffsverkehr in Richtung Walensee und Bündnerpässe, nach dem Ausbau des Gotthardpasses auch von Zürich bis Horgen über den See und von dort aus über Land zum Zuger- und Vierwaldstättersee. Pilger auf dem Weg nach Einsiedeln wussten ebenfalls Ihre Mühsal durch eine Fahrt über den See zu erleichtern.

Als Naherholungsgebiet beschert der Zürichsee der Schiffahrtsgesellschaft Fahrgäste aller Altersgruppen und eine beträchtliche Anzahl Touristen aus aller Herren Länder. Ein sonniger Sommertag auf dem See gehört zweifellos zu den schönsten Erlebnissen in der Region Zürich.

Der See als Verkehrsweg
Als bequemer Transport- und Reiseweg war der Zürichsee schon während der prähistorischen Zeit rege benutzt worden. Da das ganze Mittelland um diese Zeit von Wald bedeckt war, wohnten die Menschen meistens an den Ufern der Seen und tauschten mit dem Einbaum oder grossen Flössen Waren aus.

In einzelnen frühmittelalterlichen Dokumenten des 9. Jahrhunderts wird der Zürichsee als wichtige Wasserstrasse für den internationalen Güterverkehr hervorgehoben. Die Zunftverfassung von 1336 bietet schon einen recht vertieften Einblick in die Organisation und den Warenverkehr auf dem Zürichsee, der lange Zeit Domäne der Zunft zur Schiffleuten war. Dieser Verkehr umfasste vor allem halbverarbeitete Metalle wie Eisen, Kupfer, Messing und Blei, Textilien wie Tuch aus der Lombardei, Baumwolle und Seide aus Venedig sowie vereinzelt auch Salz und Wein. Diese Güter brachten der Stadt Zürich den sogennaten „Schwirrenzoll“ ein, die zweitwichtigste Einnahmequelle der Stadt in jener Zeit.

Neben diesem grossräumigen Transitverkehr entwickelten sich mit der Zeit auch noch der Pilgerverkehr nach Einsiedeln als weitere Verkehrssparte sowie der zunehemend wichtiger werdende lokale Marktverkehr nach Zürich.

Die Bauern und Fischer fuhren ihre Waren auf Weidlingen, wie sie heute vor allem noch auf Flüssen anzutreffen sind, zum Markt und nahmen auf dem Rückweg Pilger nach Einsiedeln mit.

Nach einiger Zeit schlossen sich Nachbarn und Freunde zusammen, um sich grössere Boote anzuschaffen – die bis zu 25 Meter langen „Nachen“ mit Rahsegel – und sich damit ihre Existenz zu sichern.

Weitere damals gebräuchliche Schiffstypen waren die „halben Nachen“ – 16 bis 18 Meter lange Marktschiffe – sowie die „Schaluppen“, welche für den Personenverkehr zwischen den gegenüberliegenden Ufern eingesetzt wurden.

Der harte Segel- und Ruderschiffsdienst sowie die für Passagiere unbequeme und oftmals nasse Art zu reisen war nicht jedermanns Sache. Als die Kunde von den Fahrten des ersten kommerziell erfolgreichen Dampfschiffes „Clermont“ auf dem Hudson River in New York an die Ohren der Zürichseebevölkerung gelangte, und erst recht nach der Inbetriebnahme der ersten Dampfer auf dem Genfersee und dem Bodensee in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts, begann man bald einmal von einem eigenen, schnellen und komfortablen Dampfschiff zu träumen.

                                

                              

                    

 

                 Schiffe der anderen Schweizerseen

                                   Vierwaldstätter - See

 

                                                                  

                                  

                                  

                                  

                                  

                                Juraseen Genfersee

         

                                                                

                  

DS                                                  Blümlisalp auf dem Thunersee

                                                           

                                                                Seemannssprache

A - K

A

Abdrift der Weg den ein Schiff durch Winddruck oder Strömung, quer zur Schiffsachse versetzt wird.

abfallen Den Bug des Schiffes vom Wind wegdrehen.

abflauen Nachlassen des Windes

ablandig Wind der vom Land ab nach See weht. Gegenteil: auflandig

abwettern Einen Sturm seemännisch fachgerecht durchstehen.

Abwind Turbulenzen auf der Leeseite eines Segelbootes, in welcher die Konkurrenz in einer Regatta chancenlos ist.

Achteraus Hinten, hinter dem Schiff.

Achtknoten Ein, einer Acht ähnlicher Verdickungsknoten, der das Ausrauschen verhindert.

Admiral Befehlshaber zur See, im Rang eines kommandierenden Generals.

Ahoi Früher, gebräuchlicher Anruf eines Schiffes.

am Wind Ein Kurs, bei dem so hoch wie möglich gegen den Wind gesegelt wird.

Anker Hakenförmiges Gerät welches an einer Kette auf Grund fallen gelassen wird, um ein Schiff auf seiner Position zu halten.

Ankerspill Vorrichtung zum Hieven (hochheben) des Ankers

anliegen Das Ziel kann über den Bug fixiert werden.

anluven Den Bug des Schiffes weiter in den Wind drehen.

aufkreuzen Hart am Wind segelnd mit mehreren Schlägen ein Ziel anlaufen.

Aufschiessen Ein Boot in den Wind drehen, um es abzubremsen. Oder, eine Leine ordentlich in Buchten legen.

Auge Als Auge bezeichnet man eine Schlinge in einer Leine oder das Zentrum eines Sturms.

Ausladung Bereich auf Deck über welchen ein- und ausgeladen wird.

ausrauschen Das meist unbeabsichtigte Auslaufen einer Leine aus einer Führung.

B

Back Von Bord zu Bord reichender Aufbau auf dem Vorschiff.

Backbord Die in Fahrtrichtung, linke Schiffsseite

Backskiste Unter einer Bank kastenartig umbauter Stauraum.

Backstag Stage die den Mast schräg nach achtern sichern.

Balanceruder Ruder dessen Drehachse zur Verminderung des Ruderdrucks im vorderen Drittel liegt.

Ballast Zusätzliche Ladung, die aus Stabilitäts- oder Trimmgründen mit an Bord genommen wird.

Bark Ein Rahsegler welcher am letzten Mast Schratsegeln führt.

Barometer Messgerät für den Luftdruck.

Baum Der Baum ist ein Rundholz, an welchem die Unterkannte eines Schratsegels festgemacht wird.

Beaufort-Skala Eine von dem englischen Admiral Sir Francis Beaufort 1806 aufgestellte Skala, die den Wind in dreizehn Stärkegrade von 0 bis 12 einteilt.

Belegen Eine Leine festmachen (z.B. auf einer Klampe, in einer Klemme oder auf einem Poller)

beplatten Anbringen der Ausenhautplatten an die aufgestellten Spanten.

Besanmast Auf allen drei oder mehrmastigen Schiffen sowie Ketsch ist dies der am weitesten hinten stehende Mast.

"Besanschot an" Kommando, die Rumration zu fassen.

Bestmann Vollmatrose mit mehrjähriger Erfahrung.

Bilge Kielraum, die tiefste Stelle im Schiffsrumpf.

Blinder Passagier Einschleicher, der eine Überfahrt ohne Bezahlung machen wollte.

Block Umlenkrolle mit einem oder mehreren Schieber (Räder), für Taljen (Flaschenzüge).

Bodechsel (Leibhölzer) Seitlichen Abschluss des Stabdecks. Holz verläuft längs zur Bordwand und verhindert so, Abschlüsse mit Stirnholz.

Bodenwrange Querverbände eines Schiffbodens, angeordnet im Spantabstand.

Bucht Biegung in einem Ende (einer Leine). Wölbung des Decks querschiffs.

Bullauge Rundes wasserdichtes Fenster. Unter oder über der Wasserlinie.

brechen Das Reissen von Leinen.

Brücke Allgemein gebräuchliche Kurzform für Kommandobrücke.

Bug Vorderes Ende des Schiffsrumpfes.

Bugstrahlruder Ein Propeller, der in einem am Bug, Unterwasser und Querschiff eingebauten Tunnel von einem Elektromotor angetrieben wird und so fähig ist das Vorschiff seitwärts zu drücken.

C

Crew Aus dem englischen übernommene Bezeichnung für Schiffsbesatzung.

D

David Schwenkbares, kranartiges Rohr um Lasten zu heben. Z.b. um Beiboote zu wassern.

Deck Obere Abschlussfläche eines Schiffkörpers. "Hauptdeck, Oberdeck, Kommandodeck"

Decksbalken Die im Spantabstand angeordneten, querschiffs verlaufenden Aussteifungen eines Decks.

Decksnaht Der Zwischenraum zwischen den Decksplanken. Die Decksnähte werden kalfatert oder mit Dichtungsgummi gefüllt.

Deplacement Das Gewicht von einem Schiff verdrängten Wassers.

Deviation Die Abweichung der Kompassnadel durch magnetische Teile an Bord.

Dingi Kleines, von einer Person zu bedienendes Bei- oder Segelboot.

Dollbord Der verstärkte obere Bordrand eines offenen Bootes in dem sich die Dollen für die Riemen befinden.

Drift Der Weg eines treibenden Fahrzeugs oder einer Eisscholle.

dümpeln Das unregelmässige schaukeln eines Schiffes.

dwars Querab, rechtwinklig zur Schiffslängsachse.

E

Ende übliche Bezeichnung für ein kürzeres Tau.

Etmal Zurückgelegte Strecke in einem Zeitraum von 24 Stunden.

F

Fahrstrasse Linie auf welcher Kursschiffe verkehren und welche von Vergnügungsschiffen frei gehalten werden müssen.

Fall Eine Leine, mit der etwas hochgezogen wird.

Fall der Masten Neigung der Masten nach achtern.

Fallwinde Wind der aus Gebirgen infolge Abkühlung abwärts strömt. ( Föhn, Bora oder Mistral )

Fender Elastisches Polster aus diversen Materialien um sich von der Pier oder einem anderen Schiff freizuhalten.

festmachen Ein Schiff mit Trossen an einer Ortsgebundenen Anlage so fest machen, dass es sich trotz Sturm und Strom nicht von seinem Platz bewegt.

festkommen Auf Grund gelaufen.

fieren Bezeichnung für das "Lose" geben eines Taus oder einer Schot.

Flaggenordnung Die Vorschrift wann welche Flaggen zu führen sind. Flaggen werden generell nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geführt.

Flaggleine Dünne geflochtene Leine zum setzen einer Flagge.

Fliegender Holländer Sagenumwobenes Gespensterschiff, dessen Kapitän für sein gottloses Leben zum ewigen Kreuzen verdammt ist.

Flunke Der Teil des Ankers welcher sich in den Boden gräbt.

Fockmast Bei allen mehrmastigen Seglern ist der Fockmast der vorderste Mast.

Focksegel oder Fock Bei Yachten das unmittelbar vor dem vordersten Mast gefahrene Vorsegel.

Föhn Ein in der Nordschweiz aufkommender heftiger Fallwind auf der Leeseite der Gebirgskämme. Erreicht im Urnersee nicht selten 100 Kmh und mehr.

Freibord Die mittschiffs gemessene senkrechte Distanz zwischen der Wasserlinie und der Unterkante, der ersten nicht wasserdichten Öffnung im Schiffsrumpf.

Fuss Bei der Schiffsvermessung wird in erster Linie vom englischen Fuss ausgegangen. Dies entspricht 304 mm.

G

Generator Maschine, in der durch Drehen einer Spule in einem Magnetfeld mechanische Energie in elektrische umgewandelt wird.

Gewichtsstabil Stabilitätsverhalten eines Schiffes mit sehr tief liegendem Gewichtsschwerpunkt.

gieren Das ungewollte periodische Abweichen eines Schiffes vom Kurs, infolge Seegangs.

Gischt Das Sprühwasser welches bei Sturm von den Schaumköpfen weggefegt wird.

Glattdeck Durchlaufendes Deck ohne Aufbauten.

GPS Global Positioning System. Gerät zur genauen Ortsbestimmung mittels Peilung von Satelliten.

Gräting Gitterwerk aus Holz oder Metall um sich rutschsicher und trocken bewegen zu können. Auf Radkästen oder auf Kommandodecks.

Grog Heissgetränk aus Rum, Wasser, Zucker und Zitrone. Eingeführt ca.1700 von Admiral Edward Vernon genannt "Old Grog" wegen seines Rocks aus Kamelhaar.

Grossmast Bei zwei- und mehrmastigen Schiffen, der zweite Mast.

Grosssegel Bei Schratsegel-Takelung das Segel am Grossmast.

Gut Das Gut umfasst alles an Bord verwendete Tau- und Drahtwerk. Es wird in laufendes Gut und stehendes Gut unterteilt.

H

hart am Wind Wird auch hoch am Wind genannt. Bezeichnet wird hiermit das Segeln so sehr am Wind wie eben möglich.

Havarie Durch Kollision, Sturm, Grundberührung, Feuer oder anderem Übel entstandener Schaden am Schiff.

Heck Hinteres Ende des Schiffes.

Heckgalerie Bei vielen alten Kriegs- und Handelsschiffen vorhandener balkonartiger Umgang rund um das Heck.

Heissen auch hissen Das Aufziehen eines Segels oder einer Flagge.

Helling Abgeleitet von Halde ist hiermit eine zum Wasser geneigte Bahn gemeint auf der nach Fertigstellung das Schiff gewassert werden kann.

Heuer Arbeitslohn der Seeleute.

hieven Das Anheben einer Last.

Hundstage Die Zeit vom 24.Juli bis zum 23.August. Der Name leitet sich von der Stellung der Sonne zum Sirius im Sternbild "Grosser Hund" her.

Hydrodynamik Die Mechanik der Flüssigkeiten, das Teilgebiet der Strömungslehre, das sich mit Strömungen inkompressibler Medien befasst.

I

im Wind

Die Schiffsrichtung mit dem Bug genau in Windrichtung

J

Jakobsleiter

Vorübergehend über Bord gehängte aufrollbare Leiter aus Tau mit Holzbrettern.

Jolle Unter einer Jolle versteht man ein flaches, offenes Boot mit Spiegelheck. Im Gegensatz zu einer gewichtsstabilen Yacht ist die Jolle formstabil.

Jungfer Holzscheibe mit Löchern durch welche ein Seil so geführt wird dass die Einheit danach als Flaschenzug verwendet werden kann.

K

Kabelschlag

Eine der beiden Arten, nach welcher ein Seil geschlagen wird. Die Andere Technik heisst Trossenschlag.

Kahn Kein Seemännisches Wort. Spottname für jede Art von Schiff.

Kajüte Wohnraum unter Deck.

Kalfatern Das Abdichten der Decks- und Aussennähte. Meist wird dies mit geteertem Werg vorgenommen.

Kapitän ( lat.capitaneus, Anführer ) Der Schiffführer welcher die tatsächliche Befehlsgewalt inne hat.

kappen Das durchschlagen von Tauwerk im Notfall.

Kardeel Bestandteil des Fasertauwerks. Ein Tau wird je nachdem aus 3,4 oder noch mehr Kardeelen geschlagen.

Kausch Ring- oder herzförmige Verstärkung aus Metall oder Kunststoff, die im Tauwerk eingearbeitet wird.

Kavitation Hohlraumbildung (z.B. an Propellern) infolge sehr hoher Strömungsgeschwindigkeiten.

kentern Das seitliche Umkippen eines formstabilen Schiffes. Überschreiten des Kenterpunktes.

Ketsch Zweimastiger Bootstyp, der vordere Mast ist höher als der achtere.

Kettenkasten Schachtartiger Raum unter der Ankerwinsch zur Aufnahme der Ankerkette.

Kiel Der Kiel ist das Rückgrat des Rumpfes. Auf ihm stehen quer die Bodenwangen, die in die Spannten übergehen.

Kielschwein Das Kielschwein ist eine Verstärkung des Kielbalkens oberhalb der Bodenwrangen.

Killen Das /materialermüdende) Flattern eines Segels, wenn es bei einem zu vorlichen Wind nicht voll steht.

Klampe Beschlag (heute aus Metall oder Kunststoff, früher aus Holz) zum Belegen von Leinen.

klarmachen Bedeutet soviel wie bereitmachen oder vorbereiten zum Auslaufen , Gefecht usw.

Klipper Hiermit werden allgemein schnelle, schlanke Grosssegler mit Klipperbug bezeichnet.

Klüse Öffnung in der Bordwand zum Durchführen von Ankerketten oder Leinen.

Knoten Masseinheit für die Geschwindigkeit. Ein Knoten entspricht einer Seemeile (1,852 km) pro Stunde. Auch gebraucht für jede wieder lösbare Verbindung zweier Seile.

Koje Fest eingebautes Bett an Bord.

Kombüse Schiffsküche.

Kompass Der Kompass ist ein Instrument zur Anzeige von horizontalen Bezugsrichtungen. Seine Nadel zeigt nach magnetisch Nord.

Kopfschlag Der korrekte Knoten zum Belegen von Tampen auf Klampen.

Krängen Die durch Wind oder Seegang hervorgerufene Neigung des Schiffes zur Seite. Eine in Folge schlechter Beladung oder Leck entstandene Neigung wird als Schlagseite bezeichnet.

Kurs Die Richtung, in die das Boot fährt. Dies kann sich auf eine Landmarke, auf eine Kompassrichtung oder auf den Wind beziehen.

L - Z

L

Labskaus

Seemannsgericht welches vorwiegend aus Stockfisch, Kartoffeln, Pökelfleisch und rote Beete besteht. Einmal alles durch den Fleischwolf gedreht und nach Möglichkeit abgeschmeckt.

längsseits In Schiffslängsrichtung ausserbords. Der Länge nach Seite an Seite mit einem anderen Schiff liegen.

Laufendes Gut Der Teil des Tauwerks, der zum Bedienen der Segel und zum Bewegen der Rahen, Gaffeln und anderen Spieren dient.

Lee Die dem Wind abgewandte Seite. Das Gegenteil ist Luv.

Leegierig Ein Boot ist leegierig, wenn es von selbst abfallen will.

Legerwall Ein Schiff wird durch Wind und Strömung so stark auf eine Küste getrieben, dass die Gefahr besteht nicht aus eigener Kraft frei zu kommen.

Leine Allgemeine Bezeichnung für an Bord gebrauchtes Tauwerk.

lenzen Eingedrungenes Wasser über Bord pumpen.

Log Messgerät für die Geschwindigkeit eines Schiffes durchs Wasser.

Logbuch Schiffstagebuch mit Eintragungen aller relevanten Daten einer Reise.

Lot Messgerät für die Wassertiefe. Handlot oder Echolot

loten Das Messen der Wassertiefe.

Lüfter Grosse Windfänger welche die Frischluft in den Maschinenraum leitet.

Luk Verschließbare Öffnung an Deck.

Luv Die dem Wind zugewandte Seite.

luvgierig Ein Boot ist luvgierig, wenn es von selbst in den Wind drehen will.

M

Manöver

Verstellen des Schiffs, von Landungsbrücke zu Landungsbrücke oder von der Werft zur Landungsbrücke. Auch Notfallmanöver, Mann über Bord Manöver, Anker Manöver, Manöver des letzten Augenblicks usw.

Marlspieker Runder nach einem Ende hin spitz zulaufender Dorn für Arbeiten am Tauwerk. ( Spleissen )

Mastwurf Seemännischer Knoten zum Festmachen.

Matrose Seemännischer Geselle, Facharbeiter an Bord.

Meile Eine Seemeile entspricht 1852 Meter

Metazentrum Der Schnittpunkt der Wirkungslinie des Auftriebs, eines um wenige Grade gekrängten Schiffes und der Mittelachse.

Meuterei Widerstand oder tätlicher Angriff auf die Schiffsführung durch die Besatzung.

Missweisung Differenz zwischen dem geographischen und dem magnetischen Nordpol.

Mole Steindamm zum Schutz eines Hafens.

N

Neptun

Römischer Gott des gesamten feuchten Elements. Gleichgestellt mit dem griechischen Poseidon.

Niedergang Seemännische Bezeichnung für eine Treppe an Bord.

Nock Brückennock nennt man die seitlichen Fahrstände auf dem Kommandodeck.

O

Oberdeck

Das oberste durchlaufende Deck eines Schiffes.

Oblicht Mit geringer Neigung angeordnetes Fenster an Deck.

Oberwant Das über eine Saling zum Topp geführte Want.

Ölzeug Wasserdichte Bekleidung. Früher wurden Hemden mit Öl getränkt.

P

Palstek

Einer der wichtigsten Seemännischen Knoten, mit welchem ein Auge gebildet wird das sich nicht zusammenzieht.

Patentschäkel Schäkel, dessen Bolzen nicht durch ein Gewinde, sondern Bajonettverschluss gehalten wird.

peilen Die Richtung zu einem anvisierten Objekt bestimmen.

Piek Bezeichnung für Spitze oder Ecke. Die äußersten spitzen Räume an den Enden eines Schiffes sind Piekräume ( Vorpiek / Achterpiek ).

Pier Hafendamm, feste Anlegebrücke.

Pinne Ruderpinne Längsschiff gelegener, horizontaler Hebel, mit dem das Ruderblatt gesteuert wird.

Planken Auf den Spanten (Außenhaut) oder Decksbalken (Deck) befestigte Bretter.

Poller Die zwei schwarzen kurzen Zylinder ( Doppelpoller) an welchen die Matrosen die Leinen belegen.

Ponton Kastenartiger schwimmender Holkörper als Anleger für Schiffe in Tidengewässern. ( starke Schwankungen des Wasserstands )

Poop Überdachtes Achterheck mit integrierten Räumen für die Mannschaft.

Positionslichter Diejenigen Lichter welche bei Nacht die Art und die Fahrtrichtung eines Schiffs erkennen lassen.

Pullen Rudern

Pütz Wassereimer für den Bordgebrauch. Eine Schlagpütz hat eine Leine am Griff und wird so verwendet um Wasser von Ausserbords zu holen.

Q

querab

Seitlich, im rechten Winkel zur Fahrtrichtung, auch "dwars" genannt.

querschlagen Wenn ein Schiff bei starkem achterlichem Wind und Wellengang aus dem Ruder läuft.

R

Radar

Kurzwort aus dem engl.Radio Detecting and Ranging. Gerät welches mittels Senden und Empfangen von UKW Wellen ein Bild der Umgebung, auf einem Bildschirm darstellt.

Radkasten Die seitlichen Aufbauten mittschiffs in welchen das Schaufelrad dreht und ihre vor und achterlichen Anbauten.

Rah Am Mast quer zur Längsachse gefahrene Spiere. Hier ist das Rahsegel untergeschlagen.

Rahsegel Viereckiges Segel, das an Rahen quer zum Mast gefahren wird.

Raumschots Segelstellung bei einem Kurs zwischen Halbwind und achterlichem Wind, also bei Wind von schräg hinten.

Recht voraus Vorne in Fahrtrichtung vor dem Schiff.

Reck Mit Reck wird die Dehnung von Tauwerk bezeichnet, die unter Belastung auftritt.

Reff Zum verkleinern (auch reffen genannt) vorgesehener Teil eines Segels.

Reling Abgrenzung, die um ein offenes Deck herumführt.

Riemen Auf Schiffen der Ausdruck für Bootsruder. Mit Ruder ist immer das Steuerruder gemeint.

rollen Die Bewegungen eines Schiffes im Wellengang. Rollen setzt sich aus den beiden Bewegungen "schlingern" und "stampfen" zusammen.

Ruder Das Steuerrad des Schiffes.

Ruderblatt Das Steuerblatt am Heck des Schiffes.

Rudergänger Wird auch als Rudergast bezeichnet. Das am Ruder stehende und das Schiff steuernde Besatzungsmitglied.

S

Saling

Querstange am Mast zum abspreizen der Wanten.

Schäkel U-förmiger Metallbügel mit Schraubbolzen.

Schaltenstange Andere Bezeichnung für Bootshaken.

Schaluppe Alte Bezeichnung für ein gerudertes Beiboot oder Fangboote der Wahlfänger.

schamfilen Scheuern von Segeln oder Leinen.

Schanzkleid Stehendes Blech mit Handlauf welches das Deck nach außen abschließt.

Schaufelrad Antriebseinheit eines Raddampfers. Das Schaufelrad ist älter als der Propeller.

Scheuerleiste Rings um ein Boot verlaufende Leiste, welche die Schale vor Beschädigungen schützen soll. Bei größeren Schiffen aus Stahl gebaut und auch Wallschiene genannt.

schlingern Die durch Seegang verursachte Bewegung eines Schiffes um seine Längsachse.

Schlingerkiel Seitlich, Unterwasser an der Schale aufgeschweißte Bleche, welche die Schlingerbewegungen dämpfen sollen.

Schlupf Die Differenz zwischen dem theoretischen Vorwärtsschrauben eines Propellers und dem tatsächlichen Weg des belasteten Propellers.

Schot Leine, die der Bedienung der Segel während der Fahrt dient.

Schott Stählerne und wasserdichte Trennwände, welche eine Schiffschale in mehrere Räume unterteilt.

Schottel Ein um 360° drehbarer Ruderpropeller. Der Schub kann so in beliebiger Richtung wirken und ersetzt somit das Ruderblatt.

Schwert Absenkbare Flosse eines Segelfahrzeugs zur Verminderung der seitlichen Abdrift.

schwojen Am Anker hin und her driften durch Wind oder Strom.

Seele Litze in der Mitte des Seils um welches die Kardeelen geschlagen werden.

Seemeile Eine Meile bildet den 60. Teil eines Meridiangrades. Sie entspricht einer Länge von 1,852 Km.

Seezeichen Alle der Sicherheit der Schifffahrt dienenden festen und schwimmenden Zeichen.

Sextant Winkelmessgerät, wird für die Astronavigation benötigt.

Shanghaien Durch List oder mit Gewalt einen Seemann gegen dessen freien Willen zum Dienst auf einem Schiff verpflichten.

Simplex Balance Ruder Ruder bei welchem die Drehachse innerhalb des Ruderblatts liegt und zwar im vorderen Drittel. So werden die wirkenden Kräfte beim Ruderlegen wesentlich verkleinert.

Skipper Kommt aus dem Niederländischen "Schipper" oder "Skypper". Heute hat sich die Bezeichnung im Segelsport für den Führer einer Yacht eingebürgert.

Skorbut Seit 1250 beobachtete Vitaminmangel-Erkrankung, bei welcher der Erkrankte praktisch für jede Arbeit an Bord ausfiel. Zähne fallen aus und Fleisch kann zu faulen beginnen. Ab 1760 war das Mitführen von Zitronensaft bei der britischen Navy Vorschrift.

Slip Schiefe Ebene mit Geleisen, auf dessen Wagen Schiffe aus dem Wasser geholt und wieder zu Wasser gebracht werden können.

Smutje Der Schiffskoch. Smutje würde ursprünglich von den Begriffen Schmutz und Schmuddelig abgeleitet aber zum Glück weiss das Heute niemand mehr.

Spanten Die Spanten bilden die Rippen des Rumpfes. Sie stehen quer auf dem Kiel und gehen aus den Bodenwrangen hervor.

Speigat Schlitzförmige Abflussöffnung im Schanzkleid für Spül- und Spritzwasser.

Speisewasser Wasser für den Betrieb von Dampfkesseln. In Süssgewässern kann dieses gefiltert aus dem See gepumpt werden. Im Salzwasser muss es jedoch mitgeführt werden oder durch Verdampfung gewonnen werden.

Spiegelheck Das Heck ist von hinten gesehen eine platte Fläche.

Spill Winde an Deck (z.B. Ankerspill). Man unterscheidet zwischen "Gangspill" (senkrechte Welle) und "Bratspill" (wagrechte Welle).

Spinnaker Großes, leichtes, ballonsegelähnliches Beisegel.

Spitzgatt Heckform, bei welcher die Schiffslinien achtern spitz zulaufen. Das Ruder hängt am Achtersteven.

Spleiss Seemännisches verflechten von zwei Seilen. Vielfach auch zum bilden eines Auges verwendet.

Sprachrohr Messingrohr vom Steuerhaus zum Maschinenraum zwecks akkustischer Kommandoübermittlung.

Spring Jene Festmacherleinen welche vom Bug oder Heck gegen die Schiffsmitte verlaufen.

Sprung Der geschwungene Decklinienverlauf eine Schiffes von der Seite gesehen. Bug und Heck sind höher als Mittschiffs.

Stag Drahtseile welche die Masten längsschiff abstützen.

staken Das Vorwärtsbewegen eines Schiffes im Flachwasser, indem man sich mit einer Stange am Grund abstösst.

stampfen Die Bewegung eines Schiffes im Wellengang, um seine Querachse. Bug und Heck tauchen abwechselnd ein und aus.

Stapellauf Das Zuwasserlassen eines noch nicht voll ausgerüsteten Schiffes von der Helling.

Stehendes Gut Unbewegliches Tauwerk, welches dem Stützen von Masten und Stengen dient

Steuerbord Die in Fahrtrichtung blickend rechte Schiffsseite.

Steuerhaus Der Aufbau auf dem Kommandodeck von wo aus das Schiff gesteuert wird.

steuern Die mit dem Wort "Steuer" zusammenhängenden Wortbildungen sind z.T. unlogisch. Man steuert ein Schiff, ein Schiff steuert schlecht, man spricht von Selbststeuer usw. Jedoch das eigentliche Steuerelement ist das Ruder, Ruderblatt, dazu Ruderpinne, Rudermaschine usw. Nicht der Steuermann steuert ein Schiff sondern der Mann am Ruder, der Rudergänger. Das Tätigkeitswort rudern hat indess nichts mit dem Ruder zu tun. Die Antriebsmittel beim Rudern heissen Riemen und damit wird gepullt. So ist das halt bei der Seefahrt.

Steven Weiterführung des Kiels am vordersten und achtersten Rumpfende des Schiffes.

Stevenrohr Ein Rohr im Achtersteven durch welches die Welle zum Propeller führt. Zweck des Rohrs ist die austretende Welle bei möglichst geringer Reibung wasserdicht abzuschliessen.

Sturmwarnung Orange Blitzlichter am Ufer, welche von einem sich anbahnenden Sturm warnen sollen. 40 Blitze p. Minute = Vorwarnung ( Sturm wird innerhalb zwei Stunden eintreffen ) 90 Blitze p. Minute = Sturmwarnung ( Sturm steht unmittelbar bevor )

Süll Erhöhter Rand um Lucken oder auch Schwellen an Türen, die das Eindringen von Wasser verhindern sollen.

T

Takelage

Die Takelage umfasst die gesamte Besegelung und alle dazu notwendigen Einrichtungen wie Masten, Spieren, Wanten, Stage usw.

Taljen Seemännische Bezeichnung für einen Flaschenzug. Das einfachste Hilfsmittel um Kräfte zu erzeugen welche die, des Menschen übersteigt.

Tampen Endstück einer Leine.

Tau Verbreiteter Ausdruck für eine dicke Leine.

Telegraf Schalt- und Fernanzeigegerät für die Kommandoübermittlung zwischen Kapitän und Maschinist.

Tide Eine Tide umfasst die Zeitspanne von einem Niedrigwasser über ein Hochwasser bis zum folgenden Niedrigwasser. Dies entspricht theoretisch einem halben Mondtag ( 12 Std. 25 Min.)

Tiefgang Die Eintauchtiefe eines Schiffes.

Topp Das obere Ende des Mastes (z.B. Großtopp beim Großmast).

Tragweite Die Distanz aus welcher ein Leuchtfeuer bei guter Sicht eben noch zu sehen ist.

treideln Ein Schiff an einer langen Leine, am Flussufer oder einem Kanal entlang ziehen.

trimmen Verbesserung der Schwimmlage des Schiffs, durch verschieben von Ballast.

Trockendock Hohle Stahlkonstruktion in U Form, welche geflutet wird und so nahezu abtaucht. Das zu dockende Schiff schwimmt hinein und durch auspumpen des Wassers im Dock, beginnt sich dieses zu heben und mit ihm das Schiff.

Trompete Knoten zum verkürzen einer Leine.

Trosse Insbesondere werden starke Festmacher und Schleppleinen als Trossen bezeichnet. Sie können aus Fasertauwerk aber auch aus Drahtseil bestehen.

Tsunami Aus dem japanischen "tsu = Bucht " und " nami = Welle" . Flutwelle, die ihren Ursprung in seismischer Aktivität hat.

Tunnelheck Besondere Heckform von Binnenschiffen. Für den Propeller wird eine Mulde ins Heck geformt, in welcher er geschützt arbeitet.

U

Überhitzer

Ein System von Rohrschlangen, in denen bei Dampfmaschinen der Dampf über seine Sättigungstemperatur hinaus zu überhitztem Dampf erhitzt wird.

Übernehmen Ladung, Proviant, Wasser usw. an Bord nehmen.

unklar Seemännischer Begriff für "nicht in Ordnung."

V

Velox-Kessel

Hochleistungsdampfkessel für Seeschiffe mit Druckfeuerung.

Verbundmaschine Auch Compoundmaschine genannt. Dampfmaschine, bei der das Druckgefälle des Dampfes in mehreren Stufen nacheinander in Zylinder mit verschiedenen Durchmesser verarbeitet wird.

Verstellpropeller Schiffschraube, deren Flügel um ihre Mittelachse drehbar gelagert sind. So kann die Steigung des Propellers, sowie Vor- respektive Rückwärts verstellt werden.

Vollschiff Grosses Segelschiff mit nur Rah getakelten Masten.

vor dem Wind Kurs mit dem Heck direkt zum Wind.

Vorpiek Der vorderste, unterste Raum eines Schiffes.

W

Wanten

Bestandteil des stehenden Gutes. Die Wanten stützen den Mast querschiff ab.

Wellenleitung Die Antriebswelle welche vom Motor zum Propeller führt.

Wellenbock Ausserhalb der Schiffschale gelegenes Wellenlager kurz vor dem Propeller.

Wendezeiger Gerät welches die Drehung des Schiffs um die Hochachse in Grad pro Minute anzeigt. Hilft dem Rudergänger Kurs zu halten.

Winsch Holevorrichtung für Leinen. Von Hand oder mechanisch drehbare Trommel auf der eine Leine aufgewickelt wird..

Wuhling "Leinensalat" (unklare Leine)

Y

Yacht

Wasserfahrzeug, welches üblicherweise dem Sport oder der Erholung dient.

Z

Zoll

Gemeint sind meist englische Zoll. l Zoll entspricht 25,41mm.

Zisterne Wasserdichter Kasten im Schiff welcher sich durch Öffnungen in der Schale mit Wasser füllt. Von dort wird dann Brauchwasser gezapft.

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