Indianer Nordamerikas

     Sitting Bull/Tatanka-Lyotanka (1831-1890)

 

   Grosser Fuss war der Führer des Miniconjou  (Unbekannt - 1890)

 

  Schwarzer Elch - Oglala Sioux (1863-1950)

 

  Schwarzer Falke - Saux (1767-1838)

 

  Black Kettle Cheyenne (Unbekannt - 1868)

 

   Hauptling Joseph/auch Yah Lat Kekt genannt (1840-1904)

 

   Cochise  unbekanntes Geburtstagdatum - 1874

 

Verrücktes Pferd/Tashunca-Uitco Oglala Lakota (Sioux) 1849-1877

  Geronimo/Goyathlay (1829-1909)

 

   Keokuk - Sauk (1780-1848)

 

   Looking Glass / Nez Percé Allalimya Takanin (1832-1877)

 

   Red Cloud / Rote Wolke - Ogala Makhpiya-Luta (1822-1909)

 

   Sacagawea - Shoshone (C. 1790-1812 oder 1884)

   Wovoka / Jack Wilson (1856-1932)

Der Sonnen-Tanz

Manche Sonnentänzer durchstechen sich die Haut an Brust oder Rücken und führen mit Schnüren verbundene Holzpflöcke hindurch. Die Schnüre werden an einen Baum gebunden, um den die Tänzer vier Tage lang von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ohne Schatten, Nahrung und Wasser tanzen. Dies findet in einzelnen Runden mit Pausen statt. Schliesslich lassen sie sich mit dem ganzen Gewicht gegen die Seile hängen, bis die Pflöcke aus der Haut reissen. Neben dieser Möglichkeit, gibt es aufgrund unterschiedlicher Visionen der Tänzer auch andere Arten zu "brechen". So werden auf verschiedenen Sonnentänzen die Pflöcke durch Perde herausgezogen, der Tänzer zieht Büffelschädel hinter sich her bis die Haut reisst, oder er wird für eine bestimmte Zeit am Baum aufgehängt. Das Durchstechen der Haut an Brust oder Rücken, wird "Piercing" genannt und wird nicht bei allen Indianerstämmen durchgeführt.

Ziel des Sonnentanzes ist durch die Torturen einen "todesähnlichen" Zustand zu erreichen. Während dieses anderen/höheren Bewusstseinszustands können die Tänzer/Tänzerinnen Visionen bekommen, die Antworten auf wichtige Lebensfragen beinhalten oder auch neue Fragen aufwerfen können.

Während des Sonnentanzes werden Heilungszeremonien durchgeführt, bei der auch die Zuschauer die Möglichkeit haben, sich "bedoktern" zu lassen. Es wurden schon von recht ungewöhnlichen Heilungserfolgen berichtet.

Durch Teilnahme an einem Sonnentanz geht der Tänzer/Tänzerin das Versprechen ein, mindestens 4 Sonnentänze im Leben zu absolvieren.

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